«Berufsbildung ist das Rückgrat»

29. September 2022

Die Hans Huber Stiftung zeichnete am 30. September 2022 sechs herausragende Persönlichkeiten aus der Ostschweiz, Liechtenstein und Vorarlberg für ihr Engagement in der dualen Berufsbildung aus. Mit einer Preissumme von 50‘000 Franken wurden sowohl Unternehmer als auch Berufstrainer geehrt, die Nachwuchskräfte erfolgreich fördern.

Anerkennung für herausragendes Engagement

Die Anerkennungs- und Förderpreise der Hans Huber Stiftung wurden am Freitagabend, 30. September 2022, in Heerbrugg verliehen. Staatsekretärin Martina Hirayama lobte in ihrer Festrede das betriebliche Engagement für die Berufsbildung und betonte, dass die duale Berufsbildung das Rückgrat des erfolgreichen Bildungssystems sei.

Lehmann: «Hölzernes Herz»

Katharina Lehmann, Inhaberin der Lehmann Gruppe und des Holzbauunternehmens Blumer Lehmann, erhielt den Anerkennungspreis für ihr Engagement im Holzbau und ihre Förderung von Lernenden. Sie plant, das Preisgeld in gezielte Informationsveranstaltungen zu investieren, um bis 2025 die Anzahl der Lernenden von 26 auf 36 zu erhöhen.

Beck: «Bildungspolitischer Fussabdruck»

Patrik Beck, Inhaber von Pitbau Architektur in Liechtenstein, wurde für seinen Weg von schlechten schulischen Ausgangslagen zu einem erfolgreichen Architekten geehrt. Er setzt das Preisgeld ein, um zusammen mit «100pro.li» mehr motivierte Nachwuchskräfte in seiner Branche zu fördern, wo Lehrstellen Mangelware sind.

Ehre dank Medaillensegen

Die ehemalige Liechtensteiner Aussenministerin Rita Kieber-Beck würdigte fünf Trainer aus der Ostschweiz und Vorarlberg, die durch ihre Hintergrundarbeit Nachwuchskräften zu Medaillen bei den Berufsweltmeisterschaften in Kazan verholfen haben. Dazu gehören Martin Erlacher, Sabrina Böni Keller, Florian Lässer, Matthias Reiner, Tobias Hugentobler und Rolf Wyss.

Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation « Die duale Berufsbildung ist das Rückgrat unseres erfolgreichen Bildungssystems. »

Betriebe machen's möglich

Martina Hirayama betonte, dass die Zusammenarbeit von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt entscheidend für den Erfolg der dualen Berufsbildung sei. Ohne das Engagement der Betriebe wäre dieser Erfolg nicht möglich. Sie wies darauf hin, dass der Bildungsbereich von umfangreichen Veränderungen betroffen sein wird.