Leidenschaft als Antrieb: Marcel Dobler bei Preisverleihung der Hans Huber Stiftung

5. September 2019

Marcel Dobler betonte an der Preisverleihung der Hans Huber Stiftung, dass Leidenschaft der stärkste Antrieb für Weiterentwicklung sei. Die Auszeichnung ging an Wendelin Eberle, Cornelia Grill und Christoph Tobler für ihr Engagement in der dualen Berufsbildung.

Leidenschaft als treibende Kraft

Am Freitagabend, 6. September 2019, in Heerbrugg, hielt Marcel Dobler, Mitinhaber der Franz Carl Weber Gruppe und Gründer von Digitec, die Festrede an der Preisverleihung der Hans Huber Stiftung. Er betonte, dass Leidenschaft der stärkste Antrieb sei, sich weiterzuentwickeln. Diese Leidenschaft verbinde die Preisträger – den Orgelbauer Wendelin Eberle sowie die Textilindustrie-Exponenten Cornelia Grill und Christoph Tobler – und zeige sich in ihrem Engagement für die Berufsbildung.

Digitalisierung und Innovation

Dobler forderte, dass die Digitalisierung in der Grundbildung eine zentrale Rolle spielen müsse. Er plädierte für ein wirksames Zusammenspiel von Politik und Bildung, um sinnvolle Aus- und Weiterbildungsprogramme zu fördern. Lehrpersonen müssten sich aktiv mit Informatik auseinandersetzen und Vorbilder sein. Innovative Köpfe seien in allen Bereichen gefragt, um das erfolgreiche duale Bildungsmodell der Schweiz zu erhalten.

Gleiche Chancen für alle

Stiftungsratspräsident Christian Fiechter lobte die Preisträger für ihr Engagement, das den Berufsnachwuchs fördere und die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Branchen sichere. Besonders hervorgehoben wurden die Bemühungen von Cornelia Grill und Christoph Tobler von der Sefar-Gruppe, die gleiche Chancen für alle – auch für Flüchtlinge – ermöglichten. Das Preisgeld wird für jugendgerechte Videos eingesetzt, die den attraktiven Lehrbetrieb in den Fokus stellen.

Alle Register gezogen

Wendelin Eberle, Orgelbauer aus Vorarlberg, wurde für seine innovative Lehrlingsausbildung gewürdigt. Fiechter verglich ihn mit jemandem, der in der Berufsbildung „alle Register gezogen“ habe. Die Lehrlinge kommen bereits während der Ausbildung weltweit zum Einsatz. Eberle plant, das Preisgeld zu nutzen, um nachhaltig gute Lehrlinge zu finden und zu fördern.